Gottesdienst
"Vater, in Deine Hände
lege ich meinen Geist."(Lk 23,46)
Prediger: Gert Scobel

Gert Scobel wurde 1959 in Aachen geboren. Er studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt a.M. und in Berkeley (Kalifornien). Einer Lehrtätigkeit an der University of San Francisco folgten vielfältige journalistische Aufgaben: freie Mitarbeit beim FAZ-Magazin, Radio-Essays für den Hessischen Rundfunk, und, ebenfalls beim HR, ein Volontariat mit Schwerpunkt "Kultur". Anschließend moderierte Gert Scobel regelmäßig Kultursendungen in Hörfunk und Fernsehen, unter anderem das ARD-Magazin "Kultur Plus". Außerdem war er verantwortlicher Autor und Regisseur von Dokumentationen und Features für die ARD wie auch für die Reihe "Philosophie heute". Darüber hinaus veröffentlichte er Kommentare, Satiren, Buch- und Musikkritiken und wissenschaftliche Artikel für verschiedene Bücher und Fachzeitschriften.
Seit 1995 moderiert Gert Scobel das 3sat-Magazin Kulturzeit. 1999 wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis und im Mai 2001 stellvertretend für die gesamte Kulturzeit-Redaktion mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Von 2001 bis 2003 war Scobel Anchorman des ARD - "Morgenmagazins", anschließend übernahm er ab Mai 2003 die Moderation der Sendung "Sonntags - TV für's Leben" am Sonntagmorgen im ZDF. Seit Anfang 2004 ist er außerdem Moderator und Redaktionsleiter des Denk-Magazins delta. Für die Moderation bei Kulturzeit und die Redaktion und Moderation von delta erhielt Gert Scobel 2005 den begehrten Grimme-Preis. Ende 2005 wählte ihn die Fachzeitung für Journalisten "Medium Magazin" zum "Kulturjournalisten des Jahres". 2006 erhielt Gert Scobel zum zweiten mal das Europäische EICOS-Stipendium für Wissenschaftsjournalisten, verbunden mit Laboraufenthalten am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen sowie am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel.

Liturgie: Pfarrer Martin Schneider

Knut Nysted „Vater, in deine Hände“ und Motette „Peace I leave with you“, Christian Roß „Psalmus XXXIV“
Darmstädter Kantorei; Christian Roß, Leitung

 



Videoandacht

…mit Pfarrer Andreas Schwöbel am Sonntag Judika 29.03.

 

 

 

Zur aktuellen Lage…

Liebe Freundinnen und Freunde der Stadtkirche,
Liebe Gemeinde,

es ist leider unvermeidlich geworden: Alle Veranstaltungen der Gemeinde und Veranstaltungen in der Stadtkirche, einschließlich der Gottesdienste, müssen bis auf Weiteres abgesagt werden.Die Stadtkirche kann vorerst ihre Türen nicht öffnen. Die Glocken läuten weiterhin zum Gebet täglich um 12.00 Uhr, 18.00 Uhr und sonntags um 10.00 Uhr.

Das Gemeindebüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen, das Büro ist aber zu den üblichen Zeiten erreichbar per Telefon (06151/44150) und Mail (Stadtkirchengemeinde.Darmstadt@ekhn.de).

Pfarrer Karsten Gollnow ist natürlich ebenso telefonisch (06151/47110) oder per Mail (Karsten.Gollnow@ekhn.de) jederzeit für seelsorgerliche oder andere Anliegen erreichbar.
Auch wenn Sie praktische oder nachbarschaftliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Ältere Menschen, die zurzeit nur noch wenige Kontakte nach außen haben, rufen wir gerne regelmäßig an und erkundigen uns nach ihrem Wohlergehen und bieten Unterstützung an.

Sonntags und jeweils an den Osterfeiertagen werden kurzformatige Video-Gottesdienste auf der Homepage des Dekanates Darmstadt Stadt, auch verlinkt auf unserer Homepage, eingestellt und zu sehen sein. Pfarrer*innen aus dem Dekanat werden so umlaufend aus Ihren Kirchen regionale Gottesdienste für die Öffentlichkeit anbieten. Die Stadtkirche wird dabei sein.

Kantor Christian Roß und Pfarrer Karsten Gollnow arbeiten die nächste Zeit auch daran, im kirchenmusikalischen und kulturellen Bereich neue digitale Formate zu entwickeln. Wer hier seine Fähigkeiten mit einbringen, Dinge mit entwickeln und ausprobieren will, ist herzlich in unserem Team willkommen! Bitte einfach melden!

Krisen muss man zunächst einfach durchstehen. Dabei helfen ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit, auch hoffnungsvolles Gottvertrauen und getrost eine Portion Optimismus,
„denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (1.Tim.1,7) Und ob wir diese Krise einfach nur durchstehen oder ob wir uns und unsere Gesellschaft dadurch nachhaltig verändern - hin zu mehr Solidarität, Rücksichtnahme und Nächstenliebe, das wird sich erst am Ende zeigen.

Mit herzlichen, hoffnungsfrohen Grüßen aus der Stadtkirche
Ihr Stadtkirchenteam