Die siebte Ausstellung der Reihe "IM DIALOG" fand vom 1. Juni bis 31. August 2006 unter der Schirmherrschaft von Udo Corts, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst in der Stadtkirche statt. Gezeigt wurden vier Werke des New Yorker Malers und Bildhauers Eric Fischl.

ZUM KÜNSTLER
ERIC FISCHL, geboren 1948 in New York, Studium der Malerei am California Institute of Arts. 1972 Bachelor. Zahlreiche Ausstellungen in den USA und Europa u.a.: Kunsthalle Basel, 1987, Whitney Museum of American Art/New York, 1988, Museum für Moderne Kunst/Frankfurt, 2000. Fischl lebt und arbeitet in New York und Sag Harbor.

ZUM WERK
“1948 in New York City geboren ist Eric Fischl seit dem Beginn seiner Karriere in den frühen 1980er Jahren in erster Linie Maler. Seine oftmals großformatigen Ölgemälde zeigen das moderne Individuum in scheinbar schnappschussartigen Dokumentationen zwischen Bad und Bett, Strand und Garten. Wie Filmstills besitzen seine unterschwellig erotisch aufgeladenen Bilder stets ein hohes narratives Potential. Sie berichten von der gesättigten Freizeitgesellschaft, von erotischer Gier, Macht, Isolation und der tragischen Komik im Leben namenloser Menschen. Im Zentrum seiner Bilder steht immer der Mensch, der meist entblößt als betont plastischer Körper aus Fleisch und Blut inszeniert wird. In schwach beleuchteten Schlafzimmern, am Strand oder in der Enge eines Badezimmers, stets scheinen sich Fischls Figuren aus dem alltäglichen Moment zu lösen.(...) Fischls künstlerische Auffassung vom Menschen in seinen Gemälden scheint per se skulptural zu sein. Vor diesem Hintergrund können seine Bronzen als eine natürliche Fortsetzung seiner gemalten Figuren verstanden werden.” Nils Ohlsen, Kunsthalle Emden

AUS DEM AUSSTELLUNGSBUCH
Wunderschön! C.B. • Für immer miteinander vereinigt! Nur wer bei Gott ist kann so empfinden! Ich danke Gott, dieses erleben zu dürfen. Wunderschön, einzigartig, ein Gottesgeschenk. A.A. • Sehr schön - ein Anlass mal wieder eine Kirche in DA zu besuchen! M.M. • Eine wunderbare Skulpturen-Ausstellung. W.B. • Sehr schön! A.A. • Gute Plastiken C.+M.B. • Sehr schöne Ausstellung! J.G. • Ausdrucksstark! U.G. • Solches Intime gehört nicht in eine Kirche, sonst künstlerisch sehr gut. J.E. • So Christus heute als Mensch hier wäre, würde er, wie damals, die Skulpturen hinauswerfen. C.B. • Toll, Fischl in Darmstadt zu sehen! U.B. • Diese Kirche, ein Haus voll Licht in unserer Zeit, die Figuren voll Leben passen wunderbar hierzu und Christus hat heut weit wichtigeres zu tun als diese Skulpturen hinauszuwerfen. Danke! M.H. • Sehr schön und berührend! D.Z. • Interresting, indeed! A.+R. • Warum immer wieder Nackte? In einer Kirche! A.A. • Warum sollen so ausdrucksvoll und ästhetisch schön dargestellte Nackte nicht in einer Kirche ausgestellt werden, die natürliche Form des Menschen ist nackt, mit Kleidung wird er verfälscht. Die Ausstellung ist toll! A.A. • Es war wunderbar, ich komm gerne wieder. L.W. • Von allen bisherigen Ausstellungen hat mich diese am meisten berührt. R. • Liebe ist die beste Medizin für Seele, Körper, Geist K.F. • Sehr berührend! Vielfalt der menschlichen Emotionen ist immer wieder erschütternd. R.U. • Weiter so! Mit noch mehr Mut! A.A. • I can feel the call from the divines. W.H. • Dies ist als Kunst schön, gehört aber nicht in die Kirche!!! "Gotteslästerung" A.A. • Danke, Danke: dem Künstler, der offenen Kirche, der Atmosphäre. J.S. • Ausgezeichnet, das gehört im Leben und auch im Glauben mit dazu, so verstehe ich die Bibel. A.A. • Auf eine schöne Art ergriffen von diesen Kunstwerken, bin ich doch immer wieder erstaunt über Menschen, die meinen, daß dies hier nicht in ein Kirche gehört. Genau solche "Momente" fehlen mir in der Kirche. Danke. P.S. • Für den Laien sehr schwer zu verstehen, wenigstens eine kurze Erläuterungen am Objekt fehlt. A.A. • Ich danke dem Herrn für eine 1/2 Std. Ruhe in dieser schönen Kirche. A.A. • Ich wollte, ich könnte Skulpturen erschaffen, die so ergreifen. A.A. • Tief bewegend, der Anblick solcher Leidenschaft und Schönheit. Dank dem Großen. A.A. • Ein weiterer großartiger Dialog! Ich hoffe, diese Zwiesprachen finden eine Fortsetzung in der Zukunft. Auch die Dokumentation (Katalog) ist sehr gelungen, textlich wie bildlich. U.W. • Die Kunst ist o.k., aber gehört nicht in eine Kirche!!! A.A. • Es lebe die Liebe! Es lebe die Kunst, danke der Kirche für diese Ausstellung! J.F. •

Fotos: Renate J. Deckers-Matzko © Stadtkirche Darmstadt

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