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171129 Grossmann

Norbert Grossmann ist Pianist, Komponist und Dirigent. Studium in Darmstadt, Salzburg und London. Er erhielt mehrere internationale Preise, u.a. im ersten europäischen Wettbewerb für Interpretation zeitgenössischer Musik in Utrecht/ Holland sowie den Ricordipreis für Dirigieren in London, von Yehudi Menuhin überreicht.
Zahlreiche Konzerte und Rundfunkaufnahmen im In- und Ausland. Besonders mit dem Klavierwerk der Zweiten Wiener Schule – Alban Berg, Arnold Schönberg und Anton Webern – sowie mit Musik von Stockhausen, Boulez, De Grandis, Berio, Laporte, Andriessen, Morton Feldmann, John Cage u.a. trat er hervor.
In den letzten Jahren folgte eine Hinwendung zur improvisierten Musik. So spielte er beispielsweise mit Peter Brötzmann oder dem vor kurzem verstorbenen A.R. Penck. An diesem Abend wird er zu der Novelle Wieczoreks auf der Orgel der Stadtkirche improvisieren.

171129 Wieczorek 2cRainer Lind

Der Maler Eduard Senckmann, der im beschaulichen Weikersheim einst die Kirchenorgelfabrik seines Vaters erbte und zu einem Künstlerhaus umbauen ließ, stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen. Da Senckmann zu seiner Verwandschaft jeglichen Kontakt abgebrochen hat, ist die Zukunft des Hauses ungewiss. Auf dem Dachboden befinden sich dreihundert Gemälde, über die wenig bekannt ist. Unten leben und üben junge Musiker, auf die zwei Stockwerke höher ein kleiner Konzertsaal wartet. Ein eigentümliches Spiel beginnt zwischen Anwesenden und Abwesenden, zwischen Greifbarem und sich Entziehendem, Haltbarem und Unhaltbarem, Form und Verlust.
Rainer Wieczorek verfasste mit »Form und Verlust« ein komplementäres Werk zu »Kreis und Quadrat«, einer Novelle, die im letzten Herbst in der Stadtkirche großen Anklang fand. War die letzte Novelle linear aus der Innensicht des Protagonisten geschrieben, ist der Protagonist von »Form und Verlust« bereits verstorben. Sein Bild entsteht aus den Handlungen und Erinnerungen der Zurückbleibenden, einem vielstimmigen Chor disparater Stimmen. Es entsteht aber auch aus der Kraft, die von dieser Malerei ausgeht. Dass Wieczoreks Novelle einem irrwitzigen Schluss zutreibt, wird seine Stammleser wohl nicht überraschen.Rainer Wieczorek lebt mit Frau und Tochter in Darmstadt. Für seine Künstlernovellen erhielt er mehrere Literaturpreise.

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Videoandacht (3)

… mit Vikarin Jakobine Eisenach-Du und Pfarrer Uwe Wiegand zum Palmsonntag 05.04.20

 

Zur aktuellen Lage…

Liebe Freundinnen und Freunde der Stadtkirche,
Liebe Gemeinde,

es ist leider unvermeidlich geworden: Alle Veranstaltungen der Gemeinde und Veranstaltungen in der Stadtkirche, einschließlich der Gottesdienste, müssen bis auf Weiteres abgesagt werden.Die Stadtkirche kann vorerst ihre Türen nicht öffnen. Die Glocken läuten weiterhin zum Gebet täglich um 12.00 Uhr, 18.00 Uhr und sonntags um 10.00 Uhr.

Das Gemeindebüro bleibt für den Publikumsverkehr geschlossen, das Büro ist aber zu den üblichen Zeiten erreichbar per Telefon (06151/44150) und Mail (Stadtkirchengemeinde.Darmstadt@ekhn.de).

Pfarrer Karsten Gollnow ist natürlich ebenso telefonisch (06151/47110) oder per Mail (Karsten.Gollnow@ekhn.de) jederzeit für seelsorgerliche oder andere Anliegen erreichbar.
Auch wenn Sie praktische oder nachbarschaftliche Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!
Ältere Menschen, die zurzeit nur noch wenige Kontakte nach außen haben, rufen wir gerne regelmäßig an und erkundigen uns nach ihrem Wohlergehen und bieten Unterstützung an.

Sonntags und jeweils an den Osterfeiertagen werden kurzformatige Video-Gottesdienste auf der Homepage des Dekanates Darmstadt Stadt, auch verlinkt auf unserer Homepage, eingestellt und zu sehen sein. Pfarrer*innen aus dem Dekanat werden so umlaufend aus Ihren Kirchen regionale Gottesdienste für die Öffentlichkeit anbieten. Die Stadtkirche wird dabei sein.

Kantor Christian Roß und Pfarrer Karsten Gollnow arbeiten die nächste Zeit auch daran, im kirchenmusikalischen und kulturellen Bereich neue digitale Formate zu entwickeln. Wer hier seine Fähigkeiten mit einbringen, Dinge mit entwickeln und ausprobieren will, ist herzlich in unserem Team willkommen! Bitte einfach melden!

Krisen muss man zunächst einfach durchstehen. Dabei helfen ein gewisses Maß an Furchtlosigkeit, auch hoffnungsvolles Gottvertrauen und getrost eine Portion Optimismus,
„denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (1.Tim.1,7) Und ob wir diese Krise einfach nur durchstehen oder ob wir uns und unsere Gesellschaft dadurch nachhaltig verändern - hin zu mehr Solidarität, Rücksichtnahme und Nächstenliebe, das wird sich erst am Ende zeigen.

Mit herzlichen, hoffnungsfrohen Grüßen aus der Stadtkirche
Ihr Stadtkirchenteam