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181021 Nadolny DSC7524

Wieder gelesen, nach 35 Jahren


Seit seiner Kindheit träumt John Franklin davon, zur See zu fahren, obwohl er dafür denkbar ungeeignet ist, denn in allem, was er tut, ist er extrem langsam. Doch was er einmal erfasst hat, vergisst er nicht mehr. Er geht zur Marine und erlebt den Krieg .Insgeheim aber träumt er von friedlichen Fahrten auf See und von der Entdeckung der legendären  Nordwestpassage. Als Kommandant eines Schiffes begibt er sich auf die Suche …

Sten Nadolnys vielfach preisgekrönter Bestseller ist auf den ersten Blick zugleich ein Seefahrerroman, ein Roman über das Abenteuer und die Sehnsucht danach und ein Entwicklungsroman. Doch hat Sten Nadolny die Biografie des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin (1786–1847) zu einer subtilen Studie über die Zeit umgeschrieben. Der Titel von Nadolnys Roman »Die Endeckung der Langsamkeit« wurde nicht nur sprichwörtlich, sondern das Buch zählt mit bis heute knapp 2 Millionen verkauften Exemplaren zu den wenigen Weltbestsellern der deutschsprachigen Literatur. Mit dem fünften Kapitel »Kopenhagen 1801« des noch unvollendeten Romans gewann
Nadolny den Ingeborg-Bachmann-Preis 1980. Er erhielt einhelliges Lob von der Jury, zu der u.a. Marcel Reich-Ranicki, Walter Jens, Hilde Spiel, Joachim Kaiser gehörten und teilte das Preisgeld von 100.000 Österreichischen Schilling – aus Protest am Preissystem des Wettbewerbs – unter allen 18 Teilnehmern auf.

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