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180928 AF Hermann 562 Druck
Nach 20 Jahren wiedergelesen ...


»Eine junge Frau, eine gänzlich unbekannte Frau, schreibt, als wäre sie eine alte, als wäre sie einmal herum um die Welt, hätte alles gesehen, alles verstanden und nun eine Gelassenheit, die an Weisheit grenzt.«
FAZ

Judith Hermanns legendäres Debüt »Sommerhaus, später«. Der außergewöhnliche schwebende Ton ihrer Erzählungen begeisterte Kritiker und Leser. Zwei Frauen, die auf einer Insel ein Spiel spielen, das »sich so ein Leben vorstellen« heißt. Ein Premieren-fest, das ein unerwartetes, frühmorgendliches Ende in der Wohnung des Regisseurs findet. Ein Mann, der in seinem Sommerhaus an der Oder Besuch erhält und an eine Vergangenheit erinnert wird, die er nicht mehr kennen will. Judith Hermanns Figuren inszenieren sich ihr Leben, sie lassen sich nur passiv oder als Zuschauer, nur spielerisch in »Lebensläufe« ziehen. Es ist Judith Hermanns Gespür für die Zwischentöne und die subtilen Unaufrichtigkeiten der Gegenwart, das ihre Geschichten so eindrucksvoll macht. Ihre Erzählungen leben vom genau abgewogenen Rhythmus der Sätze und von der Intensität und Dichte der Stimmungen, die sie zu erzeugen vermag.

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 Erzählungen »Lettipark«

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