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Der neue Roman von Adolf Muschg, »Stifter in Fukushima«, wird frühestens im Herbst 2018, vielleicht auch erst im Frühjahr 2019 erscheinen.
Im Rahmen der Lyrischen Matinéen - Nachbar Schweiz stellt Muschg sein Buch zum ersten Mal dem Publikum vor. Stifter in Fukushima? Ja, es ist der Stifter gemeint, Adalbert Stifter (1805 - 1968), der Autor des »Nachsommers« und Meister biedermeierlicher Naturschilderungen, Stifter, der naturverbundene Schriftsteller, der berühmt für seine Landschaftsbeschreibungen war, die ihm bisweilen gar den zweifelhaften Ruf eines Heimatschriftstellers einbrachten, verbunden mit dem Vorwurf, er habe die ländliche Lebenswelt als Idylle idealisiert. Wie Muschg Adalbert Stifter und den Super-GAU, den größten anzunehmenden Atomunfall, der sich am 11. März 2011 im japanischen Fukushima ereignet hat, zusammenbringt, darauf kann man gespannt sein.

Adolf Muschg, geboren 1934 in Zürich, war u. a. von 1970 bis 1999 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH in Zürich und von 2003 bis 2006 Präsident der Akademie der Künste Berlin. Sein umfangreiches Werk, darunter die Romane »Im Sommer des Hasen« (1965), »Albissers Grund« (1977), »Der Rote Ritter« (1993), »Sutters Glück« (2004), »Eikan, du bist spät« (2005) und zuletzt »Der weiße Freitag« (2017) wurde mit zahlreichen Preisen ausge­zeichnet. 1994 wurde ihm, als bislang letztem Schweizer Autoren, der Georg-Büchner-Preis verliehen.

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