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»Die Band taucht sozusagen in die tiefen, archaischen Vorzeiten von Blues und Jazz, um dem heutigen Publikum uralte Songs zugänglich zu machen. Dabei beweisen Bandleader und Gitarrist Urs Vögeli und seine Kollegen einerseits historisches Feingefühl und Sinn für die alten Sounds. Andrerseits finden sie über Anklänge an Punk, No Wave und Hip-Hop einen direkten Zugang zur Gegenwart.
Der Schlagzeuger Lukas Mantel und der Bassist Claude Meier legen die federnden Beats vor, über denen sich Vögeli an Gitarre und Steel-Guitar solistisch in Szene setzt. Die suggestive Ausdruckskraft, die expressive Dröhnung aber verdankt man der Vokalistin Joana Aderi: Sie rappt von Liebhabern, die ihre Frauen töten; sie flüstert von Frauen, die ihre Männer morden, und sie singt von Pfarrern und traurigen Beerdigungen.« Ueli Bernays, Neue Zürcher Zeitung

Der Zahl Sieben werden oft spezielle Eigenschaften zugeschrieben: für manche ist sie magisch, für manche heilig und für viele einfach die Glückszahl per se. Eine weit verbreitete Annahme besagt zudem, dass sich der menschliche Kör per alle sieben Jahre komplett erneuert, indem alle Zellen ausgetauscht werden – eine eigentliche Wiedergeburt findet statt!
Und was hat das alles mit «Ghost Town» zu tun? Nach sieben Jahren der Durchforstung diverser Techno- und Pophits hat sich die Band entschieden, diese Pfade zu verlassen, aufzubrechen und gegen Westen zu trekken. «Ghost Town» hat tief in Americana gegraben und dabei eine Menge regionaler, amerikanischer Hits, die in den späten 1800er und frühen 1900er Jahren zu Papier gebracht wurden, ans Licht gefördert, herausgeputzt und auf ihrer dritten Scheibe «No Depression in Heaven» vereint.
Auf der Reise hat sich das ursprüngliche instrumentale Trio zum vokal getriebenen Quartett erweitert. Mit von der Partieist jetzt die einzigartig wandlungsfähige Vokalistin, Joana Aderi.
Die Ingredienzen unerwiderte Liebe, Mord und Totschlag, die Geisteshaltung eines EdgarAllen Poe...und das alles mit einer feiner Prise Humor abgeschmeckt, machen die Scheibe zu einem aparten Genuss. Das ursprüngliche Material, auf dem die Aufnahmen aufbauen, ist zwar düster, weil in düsteren Zeiten geschrieben es fehlt ihm aber nie am nötigen Scharfsinn und Galgenhumor.

Joana Aderi (voice, electronics, fx)
Urs Voegeli (g)
Claude Meier (b)
Lukas Mantel (dr)

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