Seit 2000 zeigen wir Arbeiten zeitgenössischer Künstler Im Dialog mit der Architektur und Geschichte und der Ikonographie der Stadtkirche. Bewusst beschränken wir uns auf wenige Exponate, bisweilen gar nur auf ein Bild. Arbeiten international renommierter Künstlerinnen und Künstler haben Im Dialog genauso ihren Platz wie Arbeiten noch nicht bekannter Künstleinnen und Künstler.

Unsere Intention? Einen Dialog anzuregen über die alten ‚ewigen‘ Fragen des Menschseins: Leben, Tod, Liebe, Frieden, Krieg, Mann, Frau, Glauben, Unglauben, Gott, Mensch: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? oder wie Kant es formuliert hat: Was kann ich wissen? 2. Was soll ich tun? 3. Was darf ich hoffen?. 4. Was ist der Mensch?

Bisher haben zum Dialog angeregt: Michael Croissant (2000), Rolf Szymanski (2001), Joannis Avramidis (2002), Dietrich Klinge (2003), Hans Josephsohn (2004), Magdalena Abakanowicz (2005), Eric Fischl (2006), Per Kirkeby (2007), Jaume Plensa (2008), Markus Lüpertz (2009), David Nash (2011), Günter Pfeifer (2012), Eckhard Kremers (2013) und Friederike Walter (2016).

Die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher die sich ins Gespräch mit den Bildern und Skulpturen verwickeln lassen schwanken zwischen enthusiastischer Begeisterung und empörter Ablehnung. Selten jedoch verlässt jemand „unberührt“ die Kirche. Das zeigt, wie wichtig und inspirierend der Dialog mit der bildenden Kunst ist, wenn wir heute nach Antworten suchen auf die Frage, wer der Mensch ist.