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 Lulo Reinhardt & Daniel Stelter „Live in der Stadtkirche“

 „Einen wahren Fingertanz auf den Akustikgitarren vollführten beide dann in Lulo Reinhardts "Pour Cherif", als furios die Motive zwischen beiden Gitarren hin und her sprangen, Rhythmen abrupt wechselten, Melodien eng verzahnt umeinander kreisten und Töne im Überfluss sich in allen Richtungen ausbreiteten. Eine Klangexplosion, die von treibendem Fußstampfen begleitet an ein wildes Kamelrennen in der Wüste denken ließ - man hätte meinen können, hier seien mehr als nur 20 Finger im Einsatz gewesen.“ (Christiane Weber im Darmstädter Echo)

Wenn Lulo Reinhardt, ein Großneffe des legendären Django, und Daniel Stelter zusammenspielen, dann swingt und groovt es, dass es eine Art hat. Vom ersten Ton an springen die schiere Lust am Spiel und die Lebensfreude der beiden auf das Publikum über und zieht es in ihren Bann. Diese magische Konzertatmosphäre, voll Leidenschaft und Euphorie hat die erste Live-CD der beiden, mit dem schnörkellosen Titel „Lulo Reinhardt & Daniel Stelter – Live in der Stadtkirche“, wunderbar eingefangen.

Neben „Pour Cherif“ sind vier weiter Kompositionen Reinhardts und drei Stelters zu hören, dazu der Django Reinhardt-Klassiker „Nuages“ und Ellingtons „It Don’t Mean A Thing“.

Lulo Reinhardt ein Großneffe des legendären Django Reinhardt, begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Gitarrespiel und hatte Unterricht bei seinem Vater Bawo. Mit zwölf Jahren trat er mit seinen Cousins im Mike Reinhardt-Sextett auf. 1991 verließ er das Sextett, arbeitete mit Romeo Franz und gründete mit seinem Vater Bawo und Cousin Degé die Formation „I Gitanos“. Er entwickelte, basierend auf dem Gypsy-Jazz, einen Stil, der Flamenco, Latin und Musica Popular Brasileira integriert. 1994 entstand das Debütalbum »I Suni«, gefolgt von »I Reisa« (1998). In den folgenden Jahren konzertierte er mit verschiedenen Projekten auf Festivals wie „Rock gegen Hass“, dem „International Cultural Festival Sahara en el Corazón“ in Algerien, dem ªWorld Roma Festival Khamoro´ und der „Sidmouth Folk Week“.

Daniel Stelters Leidenschaft für Musik beginnt früh. Mit acht Jahren lernt er klassische Gitarre und wird bald von seinen älteren Brüdern durch Jazz-, Rock- und Popmusik beeinflusst. Als Jugendlicher verbringt er Stunden mit dem akribischen Heraushören und Mitspielen von Platten und Musikkassetten. Nach ersten Erfolgen bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ ist er mit 17 Jahren Mitglied im Bundesjugendjazzorchester unter Peter Herbolzheimer. Anders als klassische Jazzgitarristen bevorzugt er eher eine harmonische Melodieführung. Stilistisch ist er ein Wanderer zwischen Jazz, Pop und Klassik. So vielseitig, ist er ein gefragter Gitarrist, der mit Ringsgwandl, Xavier Naidoo, NDR Big Band, Till Brönner, Helen Schneider, André Heller, Gregor Meyle, Rüdiger Baldauf, Andreas Gabalier, Sasha, Christian von Kaphengst, Roger Cicero, Andreas Bourani, Thomas Quasthoff, Laith al Deen u.v.a. gespielt hat.

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